Nils erklärt: Benefiz bedeutet Wohltat

Wer anderen Menschen hilft, der vollbringt eine Wohltat. Auf Latein – einer alten Sprache – heißt Wohltat „beneficium“. Daher kommt auch das Wort „Benefiz“, das ihr bestimmt schon mal gehört habt. Bei einer Benefizveranstaltung wird der Erlös immer einem guten Zweck gespendet. Das Eintrittsgeld oder der Gewinn aus Verkauf von Essen und Trinken kommt dann meist vollständig einem sozialen Zweck zugute. Am häufigsten gibt es bei Benefizveranstaltungen Musik. Aber auch Sportler sammeln mit Wohltätigkeitsveranstaltungen Geld für behinderte, arme oder kranke Menschen. Auch im Fernsehen gibt es Benefizaufrufe. Bei Zirkus- oder Ratesendungen mit Prominenten wird nach Naturkatastrophen oder Erdbeben Geld gesammelt.

In Pirmasens findet am 11. November eine Benefizveranstaltung statt: Der Erlös aus dem Ball des Oberbürgermeisters wird einem guten Zweck gestiftet.

Nils berichtet: Preise für Pfälzer Schülerzeitungen

Eine Jury des Mainzer Bildungsministeriums hat die Sieger im rheinland-pfälzischen Schülerzeitungswettbewerb ausgewählt. Gewonnen haben auch eine Menge Pfälzer Schulen. In ihrer jeweiligen Schulart sind es: die St.-Katharina-Realschule Landstuhl (erster Preis und Sonderpreis Verband Reale Bildung), die Konrad-Adenauer-Realschule plus und FOS Technik Landau (zweiter Preis), die Realschule plus Bellheim (dritter Preis), das Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer (dritter Preis), das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium Speyer (Sonderpreis für Neuerscheinung), das Leininger-Gymnasium Grünstadt (erster Preis und Sonderpreis Neuerscheinung), das Burggymnasium Kaiserslautern (zweiter Preis), die IGS Georg Friedrich Kolb Speyer (dritter Preis), die Burgfeld Realschule plus Speyer (Sonderpreis Neuerscheinung) und das Albert-Einstein-Gymnasium Frankenthal (Sonderpreis der RHEINPFALZ).

Nils fragt: Was ist eine Kreuzfahrt?

Eine spezielle Art von Urlaub ist zurzeit besonders beliebt, auch bei Familien: Kreuzfahrten. Das ist Urlaub auf dem Schiff. Dafür gibt es ganz spezielle Schiffe, riesige schwimmende Hotels. Da passen oft viele Hundert und teilweise sogar mehrere Tausend Gäste hinein. Oft sind diese Riesenschiffe mit allerlei Vergnügungseinrichtungen ausgestattet: Pools, Sportstudio, Sauna oder Theater. Natürlich gibt es dort auch mehrere Restaurants und Bars und vielleicht sogar einen eigenen Kinderspielbereich. Die Schiffe bringen die Urlauber übers Meer in meist bekannte Städte. Die können sie dann besichtigen. Oft ist es so, dass diese Schiffe nachts fahren, und tagsüber legen sie in einem Hafen an, wo die Gäste aussteigen können.

Die Schiffe kreuzen – daher kommt der Name Kreuzfahrt – in der Regel vor den Ländern, in die die jeweilige Reise führt. Das bedeutet: Sie fahren an der Küste entlang. Manchmal müssen sie aber auch übers offene Meer fahren, vielleicht sogar zwei oder drei Tage am Stück, um größere Entfernungen zum nächsten Ziel zu überwinden.

Es gibt noch eine zweite Sorte Kreuzfahrtschiffe. Sie sind viel kleiner als die Riesendampfer und werden nur auf Flüssen eingesetzt.

Nils berichtet: Halloween-Basteln: Ketten und Kürbisse

Am 31. Oktober ist wieder Halloween: Um euch auf das bevorstehende Gruselfest einzustimmen, laden die Stadtteil-Bibliotheken in der Gartenstadt (Dienstag, 16 Uhr) und Mundenheim (Donnerstag, 15 Uhr) zu Bastelnachmittagen ein. Kinder können dort Kürbisse gestalten oder originelle Ketten fertigen. Die Teilnahme in Mundenheim kostet zwei Euro. Anmeldungen nehmen die Büchereien unter Telefon 0621/572129 oder 504-2588 (Gartenstadt) entgegen.

Nils fragt: Was bedeutet eigentlich ZDF?

Auf der Fernbedienung des Fernsehgeräts ist das ZDF gewöhnlich mit der Nummer zwei zu finden. Das liegt nahe, denn die Abkürzung ZDF steht für „Zweites Deutsches Fernsehen“. Der Name stammt aus einer Zeit, als es nur ein Fernsehprogramm gab. Vor gut 50 Jahren wurde dann das ZDF gegründet. Es hat seinen Sitz in Mainz, der Hauptstadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Nur zwei Programme – das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Längst reicht die Zehner-Tastatur der Fernbedienung nicht mehr für alle Sender.

Das ZDF zeigt heute Nachmittag um 17.05 Uhr in der Sendung „Länderspiegel“ einen Film über die Hol- und Bringzone an der Grundschule Gersbach. Seite 2

Nils berichtet: Gruseltiere bei Fest im Zoo streicheln

Bald ist Halloween, das Gruselfest. Um schon mal in Stimmung zu kommen, kann ich euch das Herbstfest am Samstag, 28. Oktober, im Landauer Zoo empfehlen. Zu normalen Eintrittspreisen wird dort einiges geboten. Ab 15 Uhr könnt ihr tolle Sachen gewinnen. Aber dazu müsst ihr das Gewicht eines Kürbisses richtig schätzen. Danach dürft ihr in der Zooschule Kürbislaternen schnitzen; die schönsten werden um 18 Uhr gekürt. Zum Thema „Halloween, Hexen und Zauberer“ darf gebastelt werden. Und wer will, kann sich als Gruselgeist oder mürrisches Monster schminken lassen. Um 16.15 Uhr gibt es einen Rundgang durch den Zoo mit einem Besuch bei den Waldgeistern. Wer sich traut, kann die Gruseltiere des Zoos kennenlernen.

Ihr wollt lieber etwas mit den Zootieren unternehmen? Kein Problem. Die Ziegen freuen sich auf eine Wellness-Behandlung mit Bürsten und Streichelhänden. Ihr lernt im Gegenzug, woher die Milch kommt, und könnt auch mal versuchen, selbst zu melken.

Die Zookasse schließt um 17 Uhr. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.zoo-landau.de.

Nils berichtet: Kita-Kids und Willi – Ein Besuch im Stadtrat

Im Stadtrat werden die wichtigen Dinge entschieden, die in eurer Stadt passieren. Meistens geht es da ziemlich ernst zu. Aber so einen putzigen Start in die Sitzung wie am Mittwoch haben die Ratsmitglieder wohl noch nicht erlebt. Und das lag an euch. Kinder der Kita Kunterbunt kamen mit ihren Erzieherinnen vorbei und wollten wissen, warum Schwan Willi und die drei neuen Schwäne sich nicht verstehen und getrennt voneinander unterwegs sind. Nachdem Willis Schwanen-Frau Anni gestorben war, hatte die Stadt drei neue Schwäne geholt, damit Willi nicht so alleine ist.

Stadtchef Thomas Wollenweber erklärte, dass Willi es bei der ersten Begegnung mit der Freundschaft zu der jungen Schwänin etwas übertrieben hat. „Er hat sich daneben benommen“, sagte Wollenweber. Davon waren ihre Mama und ihr Papa nicht so begeistert. Deswegen bleiben die drei lieber unter sich. Aber der Stadtchef ist sicher, dass Willi und die Schwänin im Frühjahr zueinanderfinden. Dann ist nämlich bei Schwänen die Zeit zum Liebemachen.

Stadtratsmitglied Christiane Huber berichtete sogar, dass sie die vier schon zusammen schwimmen und grasen gesehen hat. „Ja, aber die drei piesacken und schnappen immer nach Willi“, warf eines der Kinder ein. Und die Schilder „Füttern verboten“ sollten auch besser sichtbar sein, wünschte es sich. Weil die Leute die Schwäne immer mit Brot füttern. Und das ist nicht gut für die Tiere. „Keine schlechte Idee“, meinte der Stadtchef. „Wir haben den Leuten schon gesagt, dass die nicht füttern sollen. Aber die hören nicht auf uns“, berichteten die Kita-Kids. Da konnte der Stadtchef nur nicken: „Die meisten hier im Raum hören auch nicht immer auf mich.“ Worauf Ratsmitglied Iris Grötsch sagte: „Das ist auch manchmal gut so.“ Also, ihr seht, nicht nur beim Brotfüttern gibt’s unterschiedliche Meinungen.

Aber jetzt dürfen sich die Kita-Kids erst einmal Gedanken darüber machen, wie die drei neuen Schwäne heißen sollen, hat der Stadtbürgermeister ihnen vorgeschlagen. Die haben nämlich noch keine Namen. Das soll sich ändern. Zum Dank haben die Kids noch ein selbst gedichtetes Willi-Lied gesungen. Voll niedlich. Dafür gab’s ganz viel Applaus von den Erwachsenen. Und Winken zum Abschied: „Tschüühüüss!“

Nils erklärt: Koffein, Taurin, Teein

Kaffee, Tee oder „Red Bull“ machen wach. Das liegt an Inhaltsstoffen: Koffein, Teein und Taurin. Koffein und Teein ist dasselbe, man hat früher nur unterschieden, woher der Stoff kommt, der wach und munter macht. Das Koffein ist übrigens auch in Kakao, weshalb kleine Kinder von Schokolade oder Trinkschokolade wach und quengelig werden. Taurin ist ein chemisches Produkt, das zuerst aus der Galle von Ochsen und Stieren hergestellt wurde (Tauros ist griechisch und heißt Stier). Die Wirkung ist aber geringer: Eine Tasse Kaffee entspricht zwei Dosen Energy-Drink.

Nils erklärt: Der verschwiegene Heilige

Auf Brücken trifft man oft ein und dieselbe Figur: ein Mann in geistlicher Kleidung mit einem Kreuz in der Hand. Es ist der Heilige Nepomuk, der die Brücke und deren Benutzer schützen soll. Johannes von Nepomuk kam um 1350 in Tschechien zur Welt. Er war Notar und Priester in Prag. Der Legende nach soll Johannes Beichtvater der Königin gewesen sein. Weil er dem König Wenzel nicht verriet, was seine Frau ihm anvertraut hatte, soll ihn der Herrscher von der Prager Karlsbrücke in den Fluss Moldau werfen lassen haben. Wahrscheinlich war aber ein politischer Streit zwischen dem König und dem Erzbischof der Auslöser für Nepomuks gewaltsamen Tod im Jahr 1393. Er ist nicht nur Schutzpatron der Brücken, Schiffer und Flößer, sondern auch der Priester und Beichtväter. Sein Name steht für Verschwiegenheit. Einige Statuen zeigen ihn daher, wie er den Finger auf den Mund legt.